19.03.2009

Der Widerstand wächst weiter -

Bündnis freut sich über den Beitritt der Landeshauptstadt Mainz.

Mainz / Wiesbaden, 19.03.2009: „Das ist ein klares Signal an die KMW –das Importkohlekraftwerk will hier niemand. Jetzt hat selbst die Stadt Mainz durch ihren Beitritt zu unserem Bündnis ganz klar Position bezogen.


Es zeichnet sich damit immer mehr ab: Das Kohlekraftwerk wird nicht gebaut. Die KMW steht nun gänzlich ohne Unterstützung da. Wir fordern die Verantwortlichen daher auf, endlich aus dem Projekt auszusteigen, bevor noch mehr Gelder mit unnützen Planungen verschwendet werden.“, so Marc Legg, 1. Vorsitzender des ‚Bündnisses für eine kohlekraftwerksfreie RegionMainz Wiesbaden’ zu dem Beschluss des Mainzer Stadtrates, dem Bündnis als Mitglied beizutreten.


„Insbesondere Herrn Beutel als Stadtoberhaupt begrüßen wir herzlich in unseren Reihen und freuen uns über ein Gesprächsangebot von ihm. Wir halten es für sinnvoll, wenn wir die Strategien, die die Stadt Mainz im Widerspruchs- und Klageverfahren verfolgen wird, mit der von uns geplanten Vorgehensweise in den verschiedenen Verfahren abstimmen.So wird gewährleistet, dass die 5.000,00 EUR, die die Stadt Mainz mit ihrem Beitritt an das Bündnis spendet, möglichst effektiv eingesetzt werden.“, so Marc Legg weiter.


„Der Beitritt der Stadt Mainz zum Bündnis ist darüber hinaus ein klares Signal an die Bürgerinnen und Bürger unserer Region: Trotz des ergangenen Vorbescheides ist das Kohlekraftwerk noch lange nicht gebaut. Es ist nie zu spät, seine Auffassung zu überdenken und eindeutig Position zu beziehen. In diesem Sinne freuen wir uns über jeden Beitritt auch einzelner Bürgerinnen und Bürger. Denn jeder Beitritt ist ein weiterer Schritt in eine kohlekraftwerksfreie Zukunft“, so Marc Legg abschließend.

 

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